Schaukampf Akademie Pinneberg e.V.

Mittelalterlicher Schau-Schwertkampf
für alle ab 14 Jahren.

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Was tun wir?

Trainer Ingo und Mitglied Swea üben eine neue Choreo
Hepp

Grundlegend lässt sich Schwertkampf in der Mittelalterszene in zwei Gruppen aufteilen: Das HEMA und den Schaukampf.

HEMA (Historical European Martial Arts) konzentriert sich auf die Rekonstruktion europäischer Kampftechniken. Techniken werden angewendet um echte Körpertreffer zu erzielen und damit einen Kampf nach Punkten für sich zu entscheiden.

Schaukampf hingegen konzentriert sich auf die ästhetische Darstellung eines Kampfes. Schläge gehen so gut wie nie wirklich zum Körper. Kämpfe werden frei gestaltet oder durch vorher trainierte Choreos festgelegt.

Wir betreiben Schwert-Schaukampf. Also die zweite Variante.

Auch wenn wir im Verein grob das 13. Jahrhundert darstellen, orientiert sich der Kampfstil nicht unbedingt an dieser Zeit. Für uns steht im Vordergrund, ein Publikum auf Mittelaltermärkten gut zu unterhalten. Dazu üben wir sowohl die Technik, als auch ein wenig Schauspielerei.

Natürlich ist der Schwertkampf trotzdem Sport. Ausdauer ist wichtig und eine gewisse Kraft in den Armen und Beinen ist vom Vorteil, um ein Schwert zu schwingen und sich flink zu bewegen.

Die Angriffe und Verteidigungen verhalten sich hierbei wie zwei Tänzer beim Paartanz: einer führt und der andere reagiert entsprechend. Der Angreifer bestimmt durch seinen Schlag, was als nächstes passieren wird. Der Verteidiger reagiert mit einer passenden Parade oder spielt eine „Verletzung“ durch einen Schlag oder Tritt aus.

Ganz wichtig für uns ist das freie Kämpfen. Wir denken uns zwar auch Choreografien aus, diese beschränken sich aber meist auf fünf bis zehn Schläge und können jederzeit im Kampf eingebaut und in der Reihenfolge variiert werden. So garantieren wir, dass sich zwei Auftritte nie gleichen. Außerdem ist es ein Anspruch an uns selbst, so gut wie möglich die Reaktion zu trainieren, damit ein komplett freier Kampf ebenso gut funktioniert, wie eine Choreografie. Der Zuschauer soll nach Möglichkeit keinen Unterschied merken.

Wie läuft eine Trainingsstunde ab?

Schwert und Schild

Jedes Training startet bei uns mit einer Aufwärmrunde. Das ist wichtig, um Verletzungen zu minimieren. Wir bewegen uns viel und können gezerrte Muskeln nicht gebrauchen.

Zum Aufwärmen gehört eine Joggingrunde in dessen Anschluss jeder eine Sportübung aussucht, die die Gruppe gemeinsam absolviert. Danach sucht jeder eine Dehnübung aus.

In zweiten Teil des Trainings wird zu den Schwertern gegriffen. Es folgt eine kurze Weiderholung aller sieben Angriffe und der dazugehörigen Verteidigungen. Dazu vollführt jeder für sich die Bewegungen langsam und achtet auf eine korrekte Ausführung. Im Winter können die goßen Fenster prima als Spiegel genutzt werden.

Nach der Wiederholung finden sich die Schüler paarweise zusammen und kämpfen sich ein. Das Tempo wird dabei meist langsam erhöht. Das dient dazu, den Kopf auszuschalten und das Muskelgedächtnis zu aktivieren. Menschen, die aus dem Kampfsport kommen, kennen diese Übung bestimmt aus ihren jeweiligen Sparten.

Hier wird auf Variation geachtet. Neben den oben erwähnten vierzehn Grundtechniken gibt es noch Initiativwechsel, bei denen Angreifer und Verteidiger die Rollen tauschen. Dazu kommen noch vier Grundtechniken, um einen Gegner für eine Weile kampfuntauglich zu machen.

Eine dieser Techniken wird im vierten Block nochmal genau wiederholt. Zunächst wird wiederholt, worauf bei der Technik besonders zu achten ist und welche Fehlerquellen es gibt. Im Anschluss wird die Technik im Paar geübt.

Gegen Ende der Stunde gibt es einen sogenannten Kampfkreis. Hier steht der Fokus auf Stress und dient als Vorgeschmack auf einen richtigen Auftritt. Bei einer aufregenden Musik wird für eine gewisse Anzahl an Minuten gekämpft, ohne dass Pausen entstehen oder jemand aus der Rolle fallen darf. Dabei befindet sich ein Paar in der Mitte des Kreises. Alle anderen außenrum warten, bis einer der Kämpfenden rausgeworfen wird. Dann geht ein neuer Kämpfer in die Mitte. Auch wenn Fehler entstehen, müssen diese so überspielt werden, dass ein potentieller Zuschauer nichts davon bemerkt.

Es folgt eine Besprechungsrunde, die meist noch andere oranisatorische Themen mit sich bringt.

Ist dann noch Zeit, darf noch ein bisschen gekämpft werden. Hier entstehen häufig Ideen für Choreos oder neue Techniken.

Dann sind die zwei Stunden auch schon wieder vorbei.

Nächster Grundkurs

11.09.2026 10:00-16:00
und
12.09.2026 10:00-16:00

Nächstes Training

Donnerstags 19:00 – 21:00
Fahltskamp 36
25421 Pinneberg

Nächste Märkte

Arche Warder
Gut Emkendorf
Schwarze Berge

14.05.2026
23.05.2026
13.06.2026

Warum lernt man Verteidigungen zuerst?

Schwert und Schild

Verteidigungen sind das A und O.

Die Basics eines Angriffs

Schwert und Schild

Damit es zu keinen gefährlichen Situationen kommt, werden die Angriffe erst nach den Verteidigungen geübt…

Das erste Training!

Schwert und Schild

Du willst bei uns mitmachen und hast schon einen Grundkurs gemacht oder möchtest einfach mal reinschauen, hast aber keine Ahnung was du mitbringen sollst? Kein Problem, hier bist du genau richtig!

 

  1. Mit dem Trainer in Kontakt treten:

Für den Anfang ist es gut, wenn unsere Trainer bescheid wissen, dass ihr vorbeikommen wollt. Wir passen unser Training dann entsprechend an, um euch auch mit einbinden zu können. Gerade wenn wir uns auf Auftritte vorbereiten, üben wir gezielt einzelne komplexe Elemente. Da wäre es sinnvoll, jemanden frei zu haben, der euch die Grundlagen näher bringt. 

Zusätzlich haben wir eine Möglichkeit, euch Bescheid zu geben, sollte das Training spontan ausfallen. Niemand will vor einer verschlossenen Tür stehen und nicht wissen, was los ist.

 

  1. Adresse raussuchen: 

Wann muss ich eigentlich wo sein?

Wir trainieren jeden Donnerstag von 19:00 bis 21:00 in der hinteren Sporthalle (Halle B) der Johannes-Brahms-Schule Pinneberg

Da in der Schule auch anderweitige Events stattfinden, könnte es sein, dass der Parkplatz bereits voll ist. Keine Panik, such dir in Ruhe einen freien Platz die Straße hoch und komm einfach nach. Wir sind da ganz entspannt, das Problem haben wir leider auch öfter. 

Oder nimm direkt die Öffis, der Bahnhof Pinneberg und auch die Busstation Fahltskamp/Waldstraße sind ganz in der Nähe, vielleicht triffst du uns ja schon unterwegs :)

 

  1. Ich packe meinen Koffer:

Keine Sorge, einen Koffer brauchst du nicht mit dir herumschleppen. Außer du möchtest in Zukunft mit uns auf Märkte kommen ;)

 

  • Trinkflasche (du sollst uns ja nicht umkippen, auch wenn wir unseren Hauseigenen Bestatter haben)
  • Saubere Hallenschuhe (weiße Sole, beziehungsweise nicht abfärbende Sohle)
  • Bequeme Sportklamotten (Jogginghose und T-Shirt reichen vollkommen aus)
  • Für Brillenträger: nicht unbedingt die neue teure Brille oder Kontaktlinsen

 

Das würde fürs Erste schon vollkommen reichen, Schwerter und Handschuhe können wir dir leihen.

Wenn du ein schaukampftaugliches Schwert (1 1/2 Händer) hast, kannst du das natürlich sehr gerne mitbringen, beachte dazu bitte das Waffenrecht für Hieb & Stichwaffen im öffentlichen Raum.

Wenn du deine eigenen Handschuhe verwenden willst, dann achte bitte darauf, dass sie einen Knöchelschutz aus Hartplastik oder -Gummi haben. Dafür eignen sich Arbeits- oder Motorradhandschuhe gut.

 

  1. Ganz viel Motivation, eine prise Humor und Eigenverantwortung

Aller Anfang ist schwer(t) und wir haben auch Tage, an denen es uns nicht leicht fällt, die paar Kilo Schwungmasse vom Schwert oben zu halten. Wenn die Arme schlapp werden, neigen wir zu stumpfen Witzen und Blödeleien. Dann ist es besonders wichtig, dass wir aufeinander achten, langsamer werden und Pausen einlegen. Gerade zu Beginn liefert Schaukampf eine Menge Input, was nicht nur für den Körper, sondern auch für den Kopf anstrengend ist. Wenn du also eine Pause brauchst, einen Schluck trinken möchtest oder mal für kleine Königstiger musst, dann sag uns einfach Bescheid. Unkonzentriertheit und Schwerter aus Metall sind erfahrungsgemäß keine gute Kombination.

 

Folgendes braucht ihr noch NICHT beim ersten Training:

Wir empfehlen, erst mehrere Schwerter auszuprobieren, bevor ihr euch für ein Eigenes entscheidet.

Dafür stellen wir vom Verein eine Reihe verschiedener Modelle von verschiedenen Schmieden.

Was ihr euch relativ schnell zulegen solltet, sind billige Motorradhandschuhe. Diese MÜSSEN über den Fingern und Knöcheln verstärkt sein. Beispielexemplare könnt ihr im Verein ausprobieren.

Das "richtige" Schwert

Wir trainieren mit Schwertern aus Federstahl mit stumpfen Schneiden und Spitzen.

Federstahl ist biegsam aber stabil. Vor allem ist er leicht. Diese Eigenschaften sind beim Schwertschaukampf sehr wichtig.

Zum einen kann ein leichtes Schwert schneller und länger geschwungen werden. Zum anderen muss es die Kräfte, die beim Kontakt zweier Schwerter entstehen, abfangen können ohne Schaden zu nehmen.

Kontaktflächen beim Schaukampf sind die Schneiden. Ein zu weiches Material bekommt schnell Kerben. Ein zu hartes material kann abplatzen oder brechen. Deshalb sollte beim Kauf eines Schwertes immer darauf geachtet werden, dass es als „Schaukampftauglich“ klassifiziert ist.

Wir verwenden in den meisten Fällen ein Eineinhalbhänder. Dieser kann ein- und beidhändig geführt werden. Zum einordnen, ob das Schwert zu einem passt, sollte man schon viele verschiedene Schwerter geschwungen haben. Man sollte wissen, ob man eher ein leichtes oder eher ein schweres Schwert möchte.

Als Richtwert für die Länge gilt: stellt ihr das Schwert mit dem Knauf auf den Boden, sollte die Spitze ungefähr auf Höhe eures Bauchnabels sein. Auch hier gibt es einen Spielraum für eigene Präferenzen.

Ob das Schwert nun eine Hohlkehle, eine gebogene oder gerade parierstange, einen runden oder eckigen Knauf haben soll, hängt ganz von euch und eurem Schmied ab. Einige Sachen sind herstellungsbedingt vorgegeben.

Gebogene Parierstangen landen weniger in irgendwelchen Körperregionen, neigen aber dazu, das gegnerische Schwert einzufangen.

Eckige Knäufe können den Vorteil haben, dass sie nur dann richtig in der hand liegen, wenn man das Schwert auch richtig hält, und sich sonst total merkwürdig anfühlen. Runde Knäufe erlauben ein einfaheres Drehen in der Hand, was bei schnellen manövern hilfreich sein kann.

Weitere Waffen

⚔️ Eineinhalbhänder (Bastardschwert)

Bezieht sich auf die Schwertführung und nicht die tatsächliche länge.

  • Zeitliche Einordnung: ca. 13.–16. Jahrhundert
  • Entstehung: Übergangsform zwischen Einhand- und Zweihandschwert
  • Aufbau:

◦ Klinge mit Hohlkehle (Gewichtsersparnis, Stabilität)

◦ Parierstange (Schutz für die Hand)

◦ Griff (lang genug für 1–2 Hände)

◦ Knauf (Gegengewicht + kann zum Schlagen genutzt werden)

  • Nutzung: Flexibel – einhändig mit Schild oder beidhändig für mehr Kraft
  • Wer nutzte es: Ritter, gut ausgebildete Soldaten – sowohl militärisch, als auch zivil genutzte Waffe
  • Funfact: Der Begriff „Bastardschwert“ kommt gewissermaßen von der Kreuzung zwischen den beiden Schwertformen.
Weiterleitung zur Trainingsseite

⚔️ Einhänder (klassisches Schwert)

Bezeichnet alle einhändiggeführten Geraden Schwerter.

  • Zeitliche Einordnung: ca. 10.-15. Jahrhundert und in der Antike 

-> Hoch- und Spätmittelalter, wobei die Übergänge zu den Wikingerzeitlichen Schwertern des Frühmittelalters fließend sind.

  • Entstehung: Grundform vieler europäischer Schwerter
  • Aufbau: 

◦ Klinge mit Hohlkehle (Gewichtsersparnis, Stabilität)

◦ Parierstange (Schutz für die Hand) – teilweise auch ohne Parier (Hauptsächlich Wikischwerter)

◦ Griff (lang genug für 1 Hand)

◦ Knauf (Gegengewicht + kann zum Schlagen genutzt werden)

  • Nutzung: Schnelle Hiebe und Stiche, vielseitig im Nahkampf; oft in Kombination mit Schild
  • Wer nutzte es: Ritter, Soldaten, auch einfache Kämpfer
  • Funfact: Viele Darstellungen von Rittern zeigen genau diesen Waffentyp
Weiterleitung zur Trainingsseite

⚔️ Zweihänder

  • Zeitliche Einordnung: ca. 15.–17. Jahrhundert
  • Entstehung: Spätmittelalter / Renaissance, besonders im Landsknecht-Heer
  • Merkmale: Sehr groß (bis über 1,5 m), nur beidhändig führbar

◦ Lange Klinge mit Hohlkehle (Gewichtsersparnis, Stabilität)

◦ Ricasso (ungeschärfter Bereich über der Parierstange für Grifftechniken)

◦ Parierstange (oft mit zusätzlichen Haken/Parierhaken – zusätzlicher Schutz/Blockelement)

◦ Griff (ausgelegt für zwei Hände)

◦ Knauf (Gegengewicht)

  • Nutzung: Gegen Pikenformationen, zum Durchbrechen von Linien
  • Wer nutzte es: Elitekämpfer (z. B. Doppelsöldner der Landsknechte)
  • Funfact: Träger bekamen oft doppelten Sold wegen des hohen Risikos

🪵 Bo-Stab/Speer

  • Zeitliche Einordnung: Seit der Steinzeit bis in die Neuzeit
  • Entstehung: Eine der ältesten Waffen der Menschheit, sie wurde früher häufig zum jagen verwendet
  • Aufbau: 

◦ Schaft (meist Holz, durchgehend)

◦ Speerspitze (Metall)

◦ Tülle (Verbindung zwischen Spitze und Schaft)

◦ Endkappe / Schuh (unteres Ende, Schutz + Gegengewicht)

  • Nutzung: Stoßwaffe, Distanzkontrolle, auch Wurfwaffe (Speer)
  • Wer nutzte es: Praktisch alle Kulturen weltweit
  • Funfact: Speere waren oft wichtiger als Schwerter im Krieg, sie konnten auch von der Kavallerie geführt werden und waren dementsprechend überlegen

🔪 Dolch

  • Zeitliche Einordnung: Antike bis Neuzeit
  • Entstehung: Als Zweitwaffe, oft auch als Werkzeug
  • Aufbau:

◦ Klinge (oft beidseitig geschärft)

◦ Mittelgrat (für Stabilität)

◦ Parierelement / Parier„stange“

◦ Griff (Konzipiert für eine Hand)

◦ Knauf (War als Gegengewicht nicht zwingend notwendig)

  • Nutzung: Nahkampf, als Reservewaffe, auch für „Gnadenstoß“
  • Wer nutzte es: Alle Gesellschaftsschichten
  • Funfact: Der Dolch war oft Teil der Alltagskleidung
Trainer Ingo und Mitglied Swea üben eine neue Choreo

⚔️ Deutsches Langmesser

  • Zeitliche Einordnung: ca. 14.–16. Jahrhundert
  • Entstehung: Vor allem im deutschsprachigen Raum verbreitet
  • Aufbau: 

◦ Einschneidige Klinge

◦ Rücken (ungeschärfte Seite)

◦ Nagel (seitlicher Handschutz, typisch!)

◦ Griff (Holzplatten, meist vernietet)

◦ Angel (durchgehend seitlich am Griff sichtbar)

◦ Parierstange (einfach; recht kurz)

◦ Knauf / Griffabschluss (Gegengewicht)

  • Nutzung: Hieb- und Schnittwaffe, auch zivil getragen
  • Wer nutzte es: Bürger, Söldner, teilweise Adel
  • Funfact: Rechtlich oft kein „Schwert“ – dem Adel vorbehalten, sondern „Messer“-> konnten von einfachen Bauern getragen werden

⚔️ Falchion

  • Zeitliche Einordnung: ca. 13.–15. Jahrhundert
  • Entstehung: Europäische Variante eines einschneidigen Hiebschwerts
  • Aufbau: 

◦ Gebogene oder breite, einschneidige Klinge, ähnlich einer Machete

◦ Schneide (oft nach vorne breiter)

◦ Rücken (ungeschärfte Seite)

◦ Parierstange

◦ Griff

◦ Knauf (Gegengewicht)

  • Nutzung: Starke und wuchtige Hiebe, effektiv gegen ungepanzerte Gegner
  • Wer nutzte es: Fußsoldaten, teilweise auch Ritter

◦ Funfact: (Sieht martialisch aus -> immer nur die Bösen; Geschichte über Stadteroberung und absägen des Stabes)

Schwert und Schild

🛡️ Schilde

  • Zeitliche Einordnung: Seit der Bronzezeit bis frühe Neuzeit
  • Entstehung: Schutzwaffe gegen Hiebe, Pfeile und Stiche
  • Typen: Rundschild, Wappenschild, Buckler etc.
  • Aufbau:

◦ Schildfläche (Holz, Metall oder Leder)

◦ evtl. Schildbuckel (Metallwölbung zum Schutz der Hand)

◦ Griff / Halterung

◦ Riemen (für den Unterarm)

◦ Randverstärkung (Metall/Leder)

◦ Polsterung (Innenseite)

  • Nutzung: Blocken, Abwehren, auch aktiv zum Stoßen
  • Wer nutzte es: Fast alle Kriegerklassen -> Später durch schwere Rüstungen und Feuerwaffen verdrängt
  • Funfact: Etwas im Schilde führen -> Eine zusätzliche Waffe im Schild verstecken

🪓 Axt (Kampfaxt)

  • Zeitliche Einordnung: Steinzeit bis Mittelalter
  • Entstehung: Werkzeug → zur Waffe weiterentwickelt
  • Aufbau:

◦ Axtkopf

‣ Schneide (evtl. zweischneidig)

‣ Blatt

‣ Auge (Loch für den Stiel)

◦ Schaft / Stiel (Holz)

◦ Bart (verlängerter unterer Teil der Schneide, bei manchen Äxten)

◦ Hammerfläche / Dorn (bei Streitäxten auf der Rückseite)

  • Nutzung: Durchschlagskraft (Sehr wuchtig und Kopflastig) gegen Rüstungen und Schilde
  • Wer nutzte es: Wikinger, Fußsoldaten, Ritter (z. B. Streitäxte), konnte mit Schild geführt werden
  • Funfact: Äxte waren günstiger und einfacher herzustellen als Schwerter

Unsere Trainer!

Schwert und Schild

Die Brüder Ingo und Peter haben den Verein mitbegründet. Sie waren selbst mal Schüler und geben ihr Wissen nun an die Nächsten weiter. Seit knapp zwanzig Jahren kämpfen sie nun schon.

Wahnsinn!